Bielefeld

Bielefeld mit Lage am Fuß des Teutoburger Waldes ist eine der wirtschaftlich und kulturell wichtigsten Großstädte in Ostwestfalen. Die Universitätsstadt hat zudem wegen ihrer landschaftlich reizvollen grünen Umgebung mit zahlreichen Wandermöglichkeiten einen hohen Wert für Freizeit und Naherholung. Als moderne Industriestadt ist die Ostwestfalenmetropole für die Wirtschaft ebenso von Bedeutung wie durch die lange Tradition im Handel und als Zeitungsstandort. Die Kultur wird vor allem durch Museen und eine renommierte Kunsthalle vertreten.

BielefeldIm 9. Jahrhundert war Bielefeld ein kleines Dorf, das zum Eigentum des mächtigen Klosters Corvey an der Weser gehörte. Zur Stadt planmäßig ausgebaut und befestigt wurde der Ort seit dem 13. Jahrhundert durch die Herren von Ravensberg, die hier über Jahrhunderte das Sagen hatten. Nach schwierigen Zeiten während des Dreißigjährigen Krieges im 17. Jahrhundert und den Jahren danach erholte sich die Stadt mit Beginn des 19. Jahrhunderts und stieg auf zu einer wohlhabenden Wirtschaftsmetropole. Aus ersten kleineren Manufakturen entstand eine bedeutende Textilindustrie mit einer Reihe von Fabriken. Textilien aus der ostwestfälischen Stadt, speziell Herrenhemden und Damenblusen, erlangten international einen guten Ruf. Auch die Tabakindustrie spielte zeitweise in der Stadt am Teutoburger Wald eine wichtige Rolle. Hinzu kamen Möbelindustrie sowie bis heute die Nahrungsmittelindustrie für Fertigprodukte und Tiefkühlkost. 
 
Kultur und Wirtschaft gingen in Bielefeld immer Hand in Hand. Bedeutende Unternehmerpersönlichkeiten der Stadt betätigten sich als Kultursponsoren und förderten die schönen Künste. Für die Freizeit bietet sich neben ausgedehnten Wanderungen durch die Naturschönheiten des Teutoburger Waldes und der Senne die Besichtigung von Kulturdenkmälern an. Beliebtes Ausflugsziel ist die mittelalterliche Sparrenburg als Wahrzeichen der Stadt.